Trierer Sinfonieorchester u. Chor e. V.

Die ersten Konzerte führten das 1969 gegründete Orchester mit der Matthäuspassion von J. S. Bach nach Reims und Nancy. Für diese Aufführungen konnte es den städtischen Musikverein Trier und hervorragende Gesangssolisten gewinnen. Das Orchester wurde verstärkt durch Mitglieder des Gürzenich-Orchesters in Köln, wo der Dirigent Nicolas Blisnakov als Schüler von Prof. Günter Wand sein Studium als Dirigent absolviert hatte.

Der Erfolg dieser Aufführungen war so groß, dass das Orchester 1970 zum 200. Geburtstag Ludwig van Beethovens zahlreichen Einladungen zu Konzerten folgen konnte und in Frankreich, Belgien und der Schweiz in mehr als 30 Städten gastierte, wo es von der Kritik einstimmig gewürdigt worden ist.

1978 wurde das Orchester um ein Opernensemble erweitert, das sich Werken aus dem klassischen Opernrepertoire widmete. Einen besonderen Platz bekamen die Opern Richard Wagners. Es ist eines der Hauptziele des Vereins, die deutsche Konzert- und Opernkultur im Ausland bekannt zu machen und dort zu praktizieren. In dieser Funktion ist das Orchester auch vom Auswärtigen Amt unterstützt worden und hat bis 1988 zahlreiche Konzert- und Opernaufführungen in der Schweiz, Frankreich und Belgien, aber auch in Deutschland durchgeführt.

Nach der politischen Wende und der Öffnung des Ostblocks wollte Kapellmeister Blisnakov seine bulgarischen Landsleute unterstützen. Er hat 1994 mit einigen deutschen Gastsolisten und einem deutschen Regisseur die Oper Tannhäuser ein Jahr lang in der Staatsoper Russé aufgeführt, wo Wagner selten gespielt wird. Für diese Aufführungen den Chor Dunavski Svutzi zur Mitwirkung gewinnen können.

Mit dem Chor Dunavski Svutzi hat das Trierer Sinfonieorchester das Verdi-Requiem in einer Reihe von Konzerten in der Schweiz, in Frankreich und Luxemburg aufgeführt.